Der Hausaufbau – Wunder gibt es immer wieder!

Der Hausaufbau, auch Stelltermin genannt, ist der wohl spannendste Moment bei der Eigenheimerrichtung

Am 26. September 2022 war es soweit. An diesem Tag soll unser Haus aufgestellt werden. Wir konnten die ganze Nacht vor Aufregung kaum schlafen, sind zeitig aufgestanden und raus zur Baustelle gefahren. Was uns zu dieser Zeit erhebliche Kopfschmerzen bereitete, war ein Faktor, den wir nicht beeinflussen konnten: das Wetter. Seit Tagen war der Himmel grau, es regnete unerlässlich und in unserem Kopf setzten sich das ein oder andere Horrorszenario zusammen. Denn Wasser, Holz und Dämmung vertragen sich nicht wirklich und was würde passieren, wenn alles nass wird und es dann irgendwo anfängt zu schimmeln? Wir können doch nicht die erste Baustelle sein, bei der solche Gedanken aufkommen. Wie wird Haas mit der Situation umgehen? Fragen über Fragen…

So sah es ca. 2 Wochen vor dem Stelltermin aus. Ein Gerüst lässt erahnen, was hier mal stehen wird.

Als wir gegen 7:00 Uhr an der Baustelle ankamen, es weiterhin nieselte und alles grau war, warteten das Montageteam von Haas und die Kranfirma bereits darauf, anfangen zu können. Der frühe Vogel fängt den Wurm, so scheint es wohl bei Haas zu heißen. Die Jungs waren allesamt überaus freundlich und jede unserer Fragen wurde beantwortet. Was, wenn es zu stark regnen würde? Wird dann trotzdem gebaut? Nein, natürlich nicht. Ein bisschen Nieselregen ist nicht schlimm, ansonsten wird selbstverständlich gewartet, bis es aufhört zu regnen.

Hier trifft die Erfahrung des Stellteams auf die Angst der Bauherren. Selbst Nieselregen ließ uns trotz der beruhigenden Worte nicht entspannter werden. Wie heißt es so schön: Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. – Apropos Glaube: Man kann ja denken was man möchte, aber der liebe Gott scheint wohl auf unserer Seite gewesen zu sein. Wie man auf den Bildern gleich erkennen kann, lösten sich die Wolken urplötzlich immer mehr auf, bis wir auf einmal einen strahlend blauen Himmel hatten. Und das, nachdem es tagelang regnete und es auch noch morgens so düster aussah. So wie sich der Himmel erhellte, so war es auch mit unserem Gemüt, als gegen halb 8 der erste von drei LKWs anrollte, um unsere bereits im Werk fertig montierten Wände zu liefern.

Der Boden ist zwar noch nass, aber es hat aufgehört zu regnen – Gott sei Dank!

„Ruck Zuck“ ist eine ehemals sehr beliebte Spielshow im deutschen Fernsehen gewesen, gleichzeitig aber auch eine Redewendung, wenn man etwas sehr schnell gemacht haben sollte. Und das ist hier der Fall gewesen. Mit geübter Hand wurden die einzelnen Wände durch den Kran an die richtigen Stellen gebracht, im Boden und an den bereits stehenden Bauteilen montiert und das nächste Bauteil schon vorbereitet. Kein Film ist so spannend wie der eigene Hausbau. Nach nicht mal einer Stunde war bereits das Erdgeschoss fertig.

Blauer Himmel und die fertigen Außenwände des Erdgeschosses. So kanns weitergehen!

Schlag auf Schlag ging es weiter. War ein LKW leer, kam schon der nächste angerollt. Vollbeladen mit Wänden, Deckenelementen und alles bestens getaktet. Wartezeiten gab es praktisch keine und so ging es immer weiter. Jeder wusste genau, was er zu tun hatte, das Haus wuchs und wuchs und so blieben auch die ein oder anderen zukünftigen Nachbarn stehen, um mal zu schauen, was hier entsteht.

Vorne steht die Heizung und hinten wird bereits der 2. Stock montiert.
Der 2. Stock ist fertig.
Und weiter geht es mit dem Dach. Mittlerweile sind auch die Dachziegel angekommen.

So schnell kann es gehen: Keine 24 Stunden später wird bereits der Dachstuhl errichtet. Über Nacht wurde das ganze Haus mit einer wasserdichten Folie abgedeckt, sodass es nicht reinregnen konnte. Am nächsten Tag war das Wetter zwar nicht mehr ganz so schön wie am Vortag, aber es war trocken. Wir waren beruhigt und konnten entspannt der weiteren Errichtung zuschauen.

Element für Element wird der Dachstuhl errichtet. Jeder Handgriff sitzt.

Nach drei Tagen war das Gröbste geschafft. Der Kran ist weg, das Dach wird eingedeckt und man kann sich nun immer mehr den Arbeiten im Innenbereich widmen. Wir danken an dieser Stelle den beteiligten Firmen, die hier mit großer Sorgfalt und einer unermüdlichen Arbeitsleistung unser Haus errichtet haben.

Nach drei Tagen war das Gröbste geschafft. Ein neues Haas-Haus war errichtet worden.

3 Kommentare

  1. Wir warten mit Spannung auf die Fortsetzung….

  2. „Kein Film ist so spannend wie der eigene Hausbau“ ganz toller Satz, den ich gerne gelesen habe. Zeigt er doch die Gefühlswelt, wie sie sich an der Realität messen muss. Und hier mit Happy end. Glück gehabt! Weiterhin standfest bleiben….

  3. Wir freuen uns mit euch!

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