Der Bauantrag – jetzt heißt es warten und hoffen

Reine Formsache, aber dennoch enorm wichtig

Wie alle amtlichen Anträge ist auch der Bauantrag essentiell, wenn es um die Ausführung der Planung des zukünftigen Eigenheims geht. Doch keine Angst, ein Bauantrag ist nichts, womit Sie sich im Detail herumschlagen müssen.

An dieser Stelle kann ich leider keine für Gesamtdeutschland gültige Empfehlung geben, denn jedes Bundesland hat andere Vorschriften, Fristen usw. – Aber dennoch versuche ich an dieser Stelle von unseren Erlebnissen zu berichten.

Insgesamt fünf dieser Mappen haben wir an das Landratsamt geschickt.

Vorab: Wo bekommt man einen Bauantrag eigentlich her? Den gibt es zum Glück vom Architekten. Interessanterweise ist es zwar ein Bauantrag, aber den bekommt man gleich in fünffacher Ausfertigung und die Mappen haben alle unterschiedliche Farben. Eine davon ist für Sie, die anderen schickt man dann zusammen an das jeweilige Amt, das für Ihren Bauantrag zuständig ist. Je nach Amt, Personalstand, Anzahl der Anträge und evtl. Nachreichungen kann so eine Genehmigung schnell mehrere Wochen dauern. Also bringen Sie ruhig Geduld mit!

Übrigens: Bei Haas ist das Erstellen in der Festpreisgarantie enthalten. https://haas-fertighaus.de/begriff/festpreisgarantie/ Sie brauchen also nicht mit versteckten Kosten zu rechnen!

Einmal beim Amt angekommen, werden die verschiedenen Mappen an die jeweiligen Stellen (z.B. Denkmalschutz usw.) weitergeleitet. Schneller geht es natürlich, wenn Sie auf einer grünen Wiese ohne Bestandsschutz und ohne Bebauungsplan bauen. Denn dann gibt es einfach weniger zu prüfen.

Einmal genehmigt, erhalten Sie Post und dann können Sie die erste von vielen Flaschen Sekt öffnen. Denn nun haben Sie grünes Licht bekommen, der Traum vom Eigenheim kann in die Praxis umgesetzt werden. Doch trotz der Feierlaune darf man eine Sache nicht vergessen: Am Grundstück müssen nun erste rechtliche Vorbereitungen getroffen werden, wie z.B. das Aufstellen eine Bautafel, die u.a. darüber Auskunft gibt, wer die Bauherren sind, wer die ausführende Hausbaufirma ist oder wie der entsprechende Bauleiter heißt. Kaufen Sie auch ein „Baustelle betreten verboten“-Schild und bringen Sie alles wettergeschützt und gut sichtbar an, sodass alle sehen können: hier wird bald ein neues Haas-Haus entstehen!

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